Fritzi Haberlandt

Fritzi Haberlandt

»Als mir das Drehbuch geschickt wurde, war ich genauso begeistert wie ich es gehofft habe. Da ich Kathi auch schon ein bisschen kannte und wir uns schon immer irgendwie mochten, war uns das Wichtige ist, dass wir eine Beziehung zueinander erzählen können und das konnten wir. Das überträgt sich dann auch. An Bernd Böhlich mochte ich, wie seine Geschichte geschrieben ist. Diese Mischung aus Komik und großer Tragik hat für mich etwas sehr Menschliches. Diese Rollen sind alle nicht ausgedacht.«

 

Fritzi Haberlandt wurde vom Regisseur und Theaterpionier Robert Wilson während ihrer Ausbildung an der Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst entdeckt und gefördert. Unter seiner Leitung spielte sie im Hebbel-Theater (in der Uraufführung von »Saints and Singing« 1997), im Berliner Ensemble (»Dantons Tod«, 1998) und im Lincoln Center New York (»The Days Before«, 1999).

Im Jahr 2000 wurde sie für ihre Rolle in der Gertsch-Inszenierung »Minna von Barnheim« von »Theater Heute« als Nachwuchsschauspielerin des Jahres gekürt. Im gleichen Jahr erhielt sie eine Festanstellung im Thalia-Theater in Hamburg, wo sie bis zum Ende der Spielzeit 2005/2006 engagiert war. Seit 2006 ist sie nun Mitglied im Ensemble des Maxim-Gorki-Theaters in Berlin.

1998 übernahm sie zum ersten Mal eine Rolle beim Film (»Die Braut«).

Für ihren Auftritt in »Kalt ist der Abendhauch« erhielt sie 2001 den Bayerischen Fernsehpreis, 2004 den Deutschen Filmpreis für »Liegen Lernen« und 2007 den Hessischen Film- und Kinopreis für ihren TV-Film »Ein spätes Mädchen«. Auch für ihre Theaterrollen wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

 

Filmographie (Auswahl):

2007 Der Mond und andere Liebhaber
2007 Ein spätes Mädchen
2006 Freischwimmer
2006 Hände weg von Mississippi
2006 Nichts als Gespenster
2003 Erbsen auf halb 6
2002 Liegen lernen
2001 Heimatfilm
2000 Kalt ist der Abendhauch
1998 Die Braut